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HGV-1

Petra Einza


Published on December 4, 2014

Zeitzeuge Josef Paulus 2 Unser Haus hat auch heute immer noch diese Anschrift. Das Haus liegt schräg gegenüber der Schulstraße und befindet sich auf der leicht ab- schüssigen Gereonstraße rechts neben dem Haus, wo die Provinzialversicherung jetzt ist. Aus Richtung Marktplatz kommend liegt das Haus auf der rechten Straßenseite. Ja, das nächste wichtige Ereignis für ein Kind ist natürlich der Kindergar- ten. Das Jahr meines Eintritts dort kann ich nicht mehr sagen, ich bin ja spät im Jahr geboren und früher kam man meist mit drei oder vier Jahren dort hinein. Ich bin noch unten im Dorf in den Kindergarten gegangen, da wo die Schwestern vom Orden der Cellitinnen im Kloster untergebracht waren. Von ihnen wurde auch die Betreuung der Kinder durchgeführt. Zur Hauptstraße hin lag das Kloster und dahinter befand sich der Bereich des Kindergartens. Wir gingen von der Rückseite - also dem heutigen Ulmenweg - an der Schreinerei Pieck vorbei in den Haupteingang des Kin- dergartens. Das heutige Gebäude des damaligen Klosters liegt links neben dem Haus der Sparkasse und wird meist als Villa bezeichnet. Die Sparkas- se befand sich früher nicht weit von unserem Wohnhaus weg. Die Jünge- ren von Euch werden das nicht mehr kennen, deshalb versuche ich mal, die Hausbewohner zwischen uns und dem Getränkehandel Rony Engels aufzuzeigen, deren Hausnummer Gereonstraße 61 war. Unten im Haus Engels nach vorne hin wohnte die Familie Utzen, die hat- ten zwei oder drei Kinder. Über eine Treppe im Hof gelangte man in die obere Wohnung von Rony Engels und Kethe, geb. Tesch. Unter ihrer Wohnung nach hinten raus waren deren sogenannte Brauerei, d. h. der . Links neben dem Hof gab es noch ein schmales Gebäude, in dem Schmühl wohnte, der auch eine Tankstelle mit Haushaltwaren hatte. Daneben wiederum war ein weiter zurück liegendes kleineres Gebäude, in dem ei- ne jüdische Familie wohnte.